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Wingenfelder - Sieben Himmel hoch

Wingenfelder haben es zum vierten Mal getan. Die beiden Fury In The Slaughterhouse Mitglieder haben sich nach dem damaligen Aus ihrer Band auf Solopfade begeben und behalten diese Ausflüge als brüderliches Duett auch nach dem Comeback der Band anlässlich des 30jährigen Bestehens von Fury In The Slaughterhouse auch weiterhin bei. Beflügelt von den Erlebnissen der letzten Fury Akustik Tour fielen Kai und Thorsten Wingenfelder die Songs für das neue Album fast schon spielend in den Schoss. Und so verwundert es im Nachhinein auch nicht, dass die beiden Brüder für die normale Edition ihres neuen "Sieben Himmel hoch" Albums 14 und für die "Sieben Himmel hoch (Deluxe Edition)" sogar unglaubliche 21 einspielten.
Hervorragend produziert und in einer geschickten und unbeschwerten Mischung aus Rock und Pop, wissen Wingenfelder mit ihren neuen Songs musikalisch uneingeschränkt zu gefallen. Inhaltlich hat man an einigen Stellen das Gefühl, dass die mittlerweile auf die 60 Jahre zugehenden Musiker ein wenig mit ihrem Alter hadern und sich dann doch gern in einer jüngeren Rolle fühlen und auch gerne sehen würden.
Die charismatische und wirklich unverwechselbare Gesang von Kai Wingenfelder bestimmt auch die Songs des brüderlichen Projektes und man spürt beim Hören des neuen Albums, dessen Songs ausnahmslos in deutscher Sprache gesungen werden, dass die Faszination der Stimme des Wingenfelder und Fury In The Slaughterhouse Frontmanns multilingual wirkt.
Alles in allem ist "Sieben Himmel hoch" ein richtig gutes Album, auf dem sich schnellere und langsamere Titel angenehm die Waage halten und auf dem die Wingenfelder Brüder mit Songs wie "Mitten im Leben", "Königin der Nacht", "Gut so für mich", "World weit weg" oder auch dem finalen "Vom Suchen und Finden" deutlich unterstreichen, dass sie musikalisch noch lange nicht zum alten Eisen gehören.

Joris weiß mit neuer Single "Das sind wir"

Ein neues Joris Album kommt, so viel steht fest! Allerdings spannt der Künstler seine Fans auch weiterhin auf die Folter. Über das WANN hält er sich nach wie vor bedeckt.
Immerhin: gestern verkündete er via Facebook, dass ein glücklicher Gewinner inklusive Begleitung nächste Woche die Chance haben wird, in einige Songs des Albums reinzuhören. Der ultimative Test am lebenden Objekt sozusagen! Wir drücken allen hoffnungslos hoffnungsvollen Teilnehmern die Daumen!

Nach „Signal“ und „Rom“ stellte Joris vergangene Woche bereits einen dritten Track „Das Sind Wir“ aus besagtem neuen Album vor.

Chris Liebig veröffentlicht sein Debütalbum bei Mute Records

Das Album ist ein minimalistisches elektronisches Epos und zugleich der Beginn eines neuen Kapitels für Liebing, der als DJ eine langjährige Autorität vor allem in den Bereichen schneller, harter Techno ist. Doch offenbar war er schon immer ein slow Starter: „Mein ganzes Leben lang wollte ich schon immer so etwas wie Burn Slow machen“, sagt er. Während er den Beat, dem er sich seit 25 Jahren in Techno verschrieben hat, beibehält, sucht er nach neuen harmonischen Territorien und zielt diesmal, wenn man so will, weniger auf die Füße als vielmehr nach dem Herzen. Das Rückgrat des Albums folgt dem Konzept einer reinen Gegenwart: Alles was passiert, passiert genau Jetzt, in diesem Moment, alles, was der Vergangenheit angehört, ist bloße Erinnerung. Es folgt damit den Ideen des Philosophen Alan Watts – und natürlich Liebings Erfahrung, ganze Dancefloors in der Gegenwart verloren gehen zu sehen: „Blieben die Leute in der Gegenwart, würde die ganze Welt ein klein wenig harmonischer sein“, erklärt er.

Um Slow Burn aufzunehmen, tat sich Liebing mit Ralf Hildenbeutel (vormals Eye Q Family) zusammen um in dessen Frankfurter Studio das Album zu entwickeln und aufzunehmen…Die Wurzeln des gesamten Projekts gehen jedoch viel weiter zurück. Alles begann mit zwei Remixen für Depeche Mode („Going Backwards“) und Goldfrapp („Everything Is Never Enough“) – beides Künstler*innen, die lange schon mit Mute assoziiert sind, einem Label, das Liebing ohnehin schon seit seiner Jugend verfolge: „Ohne es damals bemerkt zu haben, kam eine Menge der Musik, die ich mochte von nur einem Label, Mute. Ich erinnere mich lebhaft daran, in den Achtzigern im Haus unserer Nachbarn zu Depeche Mode und Yazoo herumgetanzt zu haben. Und in dunklen Kellern meinen Kopf zu DAF, Laibach und Nitzer Ebb geschüttelt zu haben – um nur ein paar wenige zu nennen.“

Weltbekannt für seine einzigartigen DJ-Sets, gehört Chris Liebing zur Speerspitze des deutschen Techno in Performance, Produktion, Distribution und Aufführung. Seine Sets wurden an anderer Stelle als sonische Reisen zwischen Dunkelheit und Licht beschrieben, immer bleiben sie weit abseits des musikalischen Mainstreams.

Hier ist seine von ARTE aufgezeichnete Performance beim diesjährigen Time Warp-Festival zu sehen.

Seine nächsten Sets stehen ebenfalls bereits an:

22.06.2018 ISR-Block, Tel Aviv
23.06.2018 PL-Instytut Festival, Modlin
30.06.2018 WET Festival, Stuttgart
30.06.2018 Container Love, Nürnberg
01.07.2018 NL-Awakenings Festival, Amsterdam
07.07.2018 IT-Cocorico, Rimini
08.07.2018 Greenfields Festival, München
20.07.2018 UK-The Vaults, Cardiff
21.07.2018 NL-Welcome To The Future, Amsterdam
27.07.2018 AT-Grelle Forelle, Wien
28.07.2018 Love Family Park, Frankfurt
31.07.2018 ES-Tipic, Formentera
02.08.2018 ES-Afterlife @ Hï-Ibiza, Ibiza
04.08.2018 USA-Output, NYC
05.08.2018 CN-Oshega, Montreal
10.08.2018 Sonne Mond Sterne, Saalburg
11.08.2018 IT-Tini Soundgarden, Cecina
14.08.2018 IT-Guendalina, Santa Cesarea Terme
17.08.2018 GR-Cavo Paradiso, Mykonos
18.08.2018 BE-Voltage Festival, Zwevegem
19-23.08.2018 HR-Sonus Festival
24.08.2018 HU-B My Lake, Zamardi
25-26.08.2018 UKR-Brave Factory Festival, Kiew

Burn Slow – Tracklisting:
01. So Then… feat. Cold Cave
02. Zero One
03. And All Went Dark feat. Polly Scattergood
04. Novembergrey
05. Out Of This World
06. Card House feat. Miles Cooper Seaton
07. Ghosts Of Tomorrow
08. Polished Chrome (The Friend Pt. 1) feat. Gary Numan
09. Trilogy
10. No Regrets (The Friend Pt. 2) feat. Aleen

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