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Follow The Money - Staffel 1

Die erste Staffel der dänischen Serie rund um die skrupellosen Machenschaften der Industrie, um möglichst viel eigenen Profit auf Kosten anderer zu machen, entwickelt bereits nach einigen Minuten eine unvergleichbare Sogkraft und lässt den Zuschauer dann bis zur letzten Sekunde der letzten Folge der Staffel nicht mehr los.
Die einzelnen Darsteller sind hervorragend gecastet worden und spielen ihre Figuren in der Serie absolut authentisch. Speziell der Hauptdarsteller Thomas Bo Larsen verkörpert die Figur des polizeilichen Ermittlers Mads Justesen famos. Er ist mit vollen Engagement und sehr charismatisch hinter den Drahtziehern eines Imperiums hinterher, die mittels Fördergeldern für Windkraft und daraus resultierenden Geschäften nicht nur betrügen, sondern voll allem aus eigener Profitgier im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gehen.
Gemeinsam mit seinem hervorragend von Thomas Hwan gespielten Kollegen Alf Rybjerg beißt sich der Ermittler in der Verflechtungen des Betrügerrings fest und taucht in die tiefsten Abgründe der Wirtschaftskriminalität ein. Doch nicht nur diese beiden Figuren bestimmen die zehn Folgen der ersten Staffel massgeblich. Darüber hinaus spielt eine zwielichtige Anwältin, die sich immer mehr in die kriminellen Machenschaften einer Windkraftfirma einbinden lässt und letztlich aus dem Strudel nicht mehr zu entkommen scheint, ein junger Kleinkrimineller, der in die Hände eines kriminellen Netzwerkes gerät und letztlich zu einem Spielball der Verbrecher wird und auch das private Schicksal des Ermittlers Mads Justesen wesentliche Rollen bei dieser ersten Staffel der Serie.
Tolle Bilder, die sich durch schöne Kontraste und eine typisch skandinavische Farbgebung auszeichnen setzen die Inhalte der zehn Folgen optisch unglaublich und manchmal zudem sehr düster erdrückend in Szene. Ein tolles Schauspielerensemble mit vielen bekannten Gesichtern aus anderen skandinavischen Serien rundet das Gesamtpaket ab und macht die erste Staffel von "Follow The Money" zu einer der definitiv besten Kriminalserien der letzten Jahre. Und das Ende der ersten Staffel macht schon jetzt süchtig nach der hoffentlich baldigen Veröffentlichung der bereits abgedrehten zweiten Staffel.

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Eine spektakuläre Gesamtbox von "Lewis - Der Oxford-Krimi" erscheint

Lewis – Der Oxford Krimi ist im Vereinigten Königreich mit durchschnittlich 8 Millionen Zuschauern pro Folge eine überaus erfolgreiche Krimiserie des englischen Senders ITV und ein Spin-off der Serie Inspector Morse nach Motiven des Kriminalschriftstellers Colin Dexter. Und auch in Deutschland zählt Lewis zu den populärsten Fernsehkrimis!

Von 2006 bis 2015 gehörten der sympathische Detective Inspector Robert „Robbie“ Lewis (Kevin Whately) und dessen kongenialer „partner in crime“ Detective Sergeant (später DI) James Hathaway (Laurence Fox) zu Oxford wie Chips zu Fish oder Clotted Cream zu lecker' Scones. 9 Jahre lang lösten die liebenswerten Ermittler Lewis und Hathaway in 33 Folgen ihre gediegenen Mordfälle in der altehrwürdigen Universitätsstadt. Jedoch war Lewis eigentlich schon seit 1986 im Einsatz, damals noch junger Sergeant und Assistent des unnachahmlichen Inspector Morse (John Thaw) in der gleichnamigen, nicht minder erfolgreichen TV-Serie. Wie weiland Morse und Lewis ergänzen sich auch Lewis und Hathaway trotz (oder gerade wegen) ihrer unterschiedlichen Charaktere absolut perfekt. Durch Lewis' immensen Erfahrungsschatz und untrüglichem Gespür, kombiniert mit dem analytischen Verstand des kultivierten Ex-Theologiestudenten Hathaway, lösen sie die kompliziertesten Morde in sympathischer „old-school“- Manier – gewaltfrei, aber dennoch schlagfertig… Nicht umsonst erhielten die beiden beim englischen „Crime Thriller Award“ den Publikumspreis als „Bestes Ermittlerduo“ 2012.

Zur festen Truppe gehören außerdem Lewis‘ und Hathaways gerne mal überkorrekte Vorgesetzte, Chief Superintendent Jean Innocent, dargestellt von Rebecca Front, sowie die eloquente und erfrischend lebhafte Rechtsmedizinerin Dr. Laura Hobson (Clara Holman), die wie Robert Lewis auch schon den seligen Inspector Morse bei den Ermittlungen unterstützte. Gegen Ende der Serie stieß während Lewis‘ temporärem Ruhestand die junge DS Lizzie Maddox (Angela Griffin) als Assistentin vom mittlerweile aufgestiegenen DI Hathaway zum Team. Jean Innocents Nachfolge übernahm in der letzten Staffel Ch. Supt. Joseph Moody (Steve Toussaint), dessen leicht überheblicher Führungsstil die bis dato zwar traditionell, aber sehr effizient ermittelnden Detectives Lewis und Hathaway mehr als einmal brüskierte…

Bei Lewis – Der Oxford-Krimi versammelte sich – wie schon bei Inspector Morse – das „Who Is Who“ der britischen Schauspielergilde, deren namentliche Nennung den Rahmen dieser Info allerdings sprengen würde – leichter wäre es fast schon zu schreiben, wer sich nicht die Ehre gab…

Die spannenden, clever konstruierten Fälle, die vor der malerischen Kulisse Oxfords an Originalschauplätzen gedreht wurden, sind very british und bisweilen herrlich schräg.

Prächtige Architektur, idyllische Landschaften, gemütliche Pubs, staubtrockener, aber nicht angestaubter britischer Humor (zudem wird, wie in guten alten Krimitagen, auch mal während der Arbeitszeit geraucht und ein süffiges Ale getrunken), aber vor allem verzwickte „Whodunnit“ in bester Tradition: Lewis – Der Oxford-Krimi bietet einfach alles, was der anglophile Krimifreund begehrt!

Nun präsentiert Edel:Motion am 29.06.2018 – zunächst exklusiv bei amazon – alle 33 Fälle dieser famosen Krimiserie auf insgesamt 20 DVDs in 2 Digipacs nebst Soundtrack und Bonusdiscs mit der 1. Episode Inspector Morse sowie der Pilotepisode Der junge Inspektor Morse. Komplettiert wird die hochwertige Box durch das Making-Of zur Serie sowie einem umfangreichen Booklet*** mit interessanten Informationen zur Serie, den Hauptdarstellern, dem Serienschöpfer Colin Dexter sowie Verbindungen zu Inspector Morse und Der junge Inspektor Morse. Selbstverständlich dürfen Infos über Oxford und seine berühmten Pubs nicht fehlen. Exklusive Extras (Lewis-Pint-Glas, Untersetzer mit Flaschenöffner, Landkarte von Oxford mit zahlreichen Pubs als Puzzle, zwei Lewis-Kühlschrankmagneten und ein Lewis-Schlüsselanhänger) machen die erlesene DVD-Gesamtbox zum idealen Geschenk für alle Fans des Dreamteams Lewis & Hathaway – und natürlich Liebhabern der „Stadt der träumenden Türme“!

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Inspector Barnaby - Volume 28

Die 28. Staffel der englischen Kriminalserie "Inspector Barnaby" enthält - wie auch die Vorgänger - vier neue Fälle des Inspectors. DCI John Barnaby, der seit nunmehr 2011 durch Neil Dudgeon verkörpert wird, bekommt in dieser Staffel unter anderem zu Hause neue Unterstützung, denn auf privater Ebene etwas im Leben des Inspectors. Von nun an bringt Hund Paddy als quasi Nachfolger des verstorbenen Familienhundes Sykes neues Leben ins Haus von Familie Barnaby.
Inhaltlich knüpft auch diese neue Staffel in gewohnter Weise, sowohl kriminalistisch als auch immer mal wieder mit der so typischen Prise britischen Humors, an die vorherigen Staffeln der mittlerweile seit über 20 Jahren laufenden Serie an. Das Geschehen der vier neuen Verbrechen spielt sich in der den Umsetzungen fiktiv zugrunde liegenden Grafschaft Midsomer ab und DCI Barnaby und sein Team müssen sich in die unterschiedlichsten Begebenheiten und Verhaltensweisen der jeweiligen Verdächtigen und Einwohner hineindenken, um letztlich die Verdächtigen zu überführen und für zwischenzeitliche Ruhe in der Grafschaft zu sorgen. Doch wie man bereits aus den vergangenen Staffeln weiß, währt diese vermeintliche Ruhe nie wirklich lange, denn das nächste Verbrechen wartet quasi bereits um die Ecke.
Das Bild der neuen "Inspector Barnaby - Volume 28" Box ist von wirklich guter Qualität, die Farben werden - bis auf wenige Ausnahmen - sehr klar und auch mit angenehmem Kontrast dargeboten. Dabei geht aber die britische Atmosphäre, wie sie nahezu alle Krimis von der Insel haben, nicht verloren. Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut. Das gilt vor allem auch für Nick Hendrix, der in seiner Rolle als DS Jamie Winter wahrlich aufzugehen scheint.
Die einzelnen Fälle sind sehr unterschiedlich und setzen entsprechend stets andere Schwerpunkte. Das führt dazu, dass dem Zuschauer beim Gucken der neuen Folgen der "Inspector Barnaby" Reihe zu keinem Zeitpunkt langweilig wird, sondern er kompromisslos in die Tiefen der englischen Krimi-Kunst eintauchen kann.
Und als kleinen Bonus gibt es dann noch ein interessantes Interview mit dem Hauptdarsteller der Serie, Neil Dudgeon sowie einen Blick hinter die Kulissen dieser mittlerweile zu Kult-Status gelangten Fernsehserie.

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Otto veröffentlicht die "70 Jahre Otto Box"

Der Name ist Programm - OTTO: ostfriesisch, temperamentvoll und total unverwüstlich. Er reißt nun schon seit 1971 seine Fans vor Lachen von den Sitzen. Sein anderes Talent zeigt er mit ein paar wenigen Strichen – binnen weniger Sekunden entstanden seine Meisterwerke - die Ottifanten.

Jetzt ist der König der intelligenten Blödelei zurück. Ab dem 15.06.2018 erwarten die Lachmuskeln der Fans seine DVD-Bestseller "50 Jahre OTTO – Eine Zeitreise durch die Otto-Welt" und "OTTO – Holdrio Again", sowie den originalen Ottifanten-Plüschtier als Geburtstags-Special in einer Fan-Box! Edel-Motion veröffentlicht die Box mit dem beliebten Ottifanten-Plüschtier in grau oder rosa.

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Die 28. Inspector Barnaby Staffel auf DVD & Blu-ray erschienen

Der Frühling bringt so manche Neuerungen in die Grafschaft Midsomer. Erst bekommt Inspector Barnaby in der neuen Staffel 28 einen neuen Assistenten mit Detectiv Sergeant Jamie Winter und dann erhält die Familie Barnaby auch noch einen neuen treuen Vierbeiner. Der zweijährige Terrier-Mischling Paddy tritt die Nachfolge von Sykes an, der in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist.

Auf die gewohnte Spannung und den charmant-skurrilen Humor, der die Serie ausmacht, können sich die Barnabys Fans auch bei den neuen Mitstreitern freuen. John Barnabys neuer Assistent DS Jamie Winter wird von Nick Hendrix gespielt. Hendrix war in mehreren englischen TV Serien zu sehen und wirkte mit bei Produktionen wie "The Crown”, "Call the Midwife”, "George Gently” und "Captain America: The First Avenger”.

Die neue Inspector Barnaby Staffel liefert vier neue Fälle mit 360 Minuten Spannung. Erst müssen sich DCI John Barnaby und DS Jamie Winter zur alljährlichen Erntemesse begeben, die sich als Tatort entpuppt. Dann wird ein junger Mann ermordet, als ein Geisterdorf wieder zum Leben erweckt werden soll.

Inspector Barnaby Vol. 28 erschien am 18.05.2018 bei Edel:Motion auf DVD und Blu-ray.

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Die 4. Staffel von "Der junge Inspektor Morse" erscheint im Juni 2018

Nach Ausstrahlung von Staffel 4 der erfolgreichen englischen Krimiserie Endeavour (hierzulande: Der Junge Inspektor Morse) im Jahr 2017 gerieten zahlreiche Morse-Fans und -Kritiker in Großbritannien geradezu ins Schwärmen und bezeichneten diese Staffel als die bisher stärkste der Prequel-Reihe zum TV-Klassiker Inspector Morse – manche wagten sogar blasphemisch die Behauptung, sie sei noch besser als das Original... Morse-Drehbuchautor Russell Lewis hat zum Jubiläum etliche liebevolle Reminiszenzen an den kultigen Inspector Morse versteckt (zum Staffelstart war es nämlich 30 Jahre her, seitdem die erste Folge von Inspector Morse in einer Adaption von Colin Dexters Roman The Dead Of Jericho am 06. Januar 1987 ausgestrahlt wurde). Abigail Thaw, Tochter des Original-Morse-Darstellers John Thaw, ist wieder als sympathische Zeitungsredakteurin Dorothea Frazil dabei, und auch Thaws Witwe Sheila Hancock ist in der 4. Staffel als Wahrsagerin Dowsable Chattox zu sehen (entliehen wurde der Rollenname übrigens einer bedauernswerten Frau, die Anfang des 17. Jahrhunderts als Hexe angeklagt wurde). Den renommierten Professor George Amory spielt in der ersten Folge der Neuseeländer James Laurenson, der auch in der ersten Episode vor drei Jahrzehnten mitwirkte…

Anspielungen und Reminiszenzen sind ohnehin Russell Lewis‘ Leidenschaft: So wird eine Schacheröffnung von der vielseitig begabten WPC Shirley Trewlove als „Kronsteens Variation“ des „Königsgambits“ bezeichnet – eine Referenz an den „Spectre"-Schurken Tov Kronsteen aus dem James Bond-Film From Russia With Love (in Wirklichkeit kreierte diese legendäre Variation ja bekanntermaßen Schachweltmeister Boris Spasski); die weiße Maus, die in der Folge Totenmasken eine kleine Nebenrolle spielt, verweist auf Douglas Adams‘ Per Anhalter Durch Die Galaxis, in dem ein Riesencomputer von hyperintelligenten weißen Mäusen gebaut wurde. Der aufmerksame Zuschauer findet des Weiteren Hinweise und Zitate von den Beatles und Donald Fagens Nightfly; darüber hinaus sind Anspielungen an Die Schwarze Narzisse, Das China-Syndrom oder The Wicker Man natürlich für versierte Musik- und Kinofreaks das reinste Vergnügen.

Einmal mehr überzeugt in der am 15.06.2018 erscheinenden Staffel 4 der 38-jährige Shaun Evans als idealistischer Detective Constable Morse, der erneut die kompliziertesten Mordfälle lösen muss. Doch sogar ein „Mastermind“ wie er bedarf in der Folge Totenmasken eines Supercomputers, um einen schachfanatischen Killer zur Strecke zu bringen; in Irrungen gerät der junge Morse widerstrebend in einen konfliktgeladenen Zwist zwischen einer bekannten Popgruppe und einer unerbittlichen christlichen Fundamentalistin. Ein scheinbar verfluchtes Krankenhausbett, in dem unverhältnismäßig viele Patienten vor ihrer Zeit versterben, ein perfider Terroranschlag auf ein nahe gelegenes Kernkraftwerk sowie beruflicher und privater Unbill machen Morse das Leben schwer und letztendlich eben zu dem Morse, den die Fans aus der Originalserie kennen, einen genialen Ermittler, aber eher misanthropen, einsamen Menschen…

Staffel 4 von Der Junge Inspektor Morse ist wie gewohnt brillant geschrieben, fabelhaft gespielt, mit dem wunderschönen Oxford als pittoresker Hintergrundkulisse. Wer aber bedauernswerterweise nicht mehr persönlich – wie in vielen anderen Morse-, Lewis- und auch Endeavour-Folgen – auftauchen konnte, war Colin Dexter. Sein schlechter Gesundheitszustand ließ es bei den Dreharbeiten zu dieser Staffel leider nicht mehr zu (er verstarb im März 2017), dennoch ist Dexter in jeder Folge zu sehen: mal in einem Zeitungsausschnitt, als Büste oder in einem Bild an der Wand – eine tiefe Verneigung von Russell Lewis an den unvergessenen Morse-Erfinder!

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"Call My Agent" geht in die zweite Staffel-Runde

Call My Agent! erzählt vom turbulenten Alltag der Schauspielagentur ASK (Agence Samuel Kerr) im Herzen von Paris, die, wie in Frankreich gängig, 10 Prozent (Dix pour cent) der Schauspielergage als Honorar erhält. Agentin Andréa ist die leidenschaftliche Wilde, die zum Wohl ihrer Klienten immer mit dem Kopf durch die Wand will und nebenher fast jede Frau anbaggert, die nicht bei drei auf den Bäumen ist. Der gutherzige Gabriel genießt zwar die Liaison mit seiner Protégée, der hübschen ASK-Rezeptionistin und Sängerin Sofia, die eine Karriere als Nachwuchsdarstellerin anstrebt, hat aber seine zunehmende Eifersucht leider nicht wirklich im Griff.
Obwohl lediglich ein Teilhaber von ASK, fühlt sich Agent Mathias wie der Firmenboss, denn sein Sinn fürs Geschäft ist bei ihm deutlich stärker ausgeprägt als der für die Kunst. Und Grande Dame Arlette ist mit ihrem ständigen Begleiter, Hund „Jean Gabin“, die gute Seele der Equipe. Sie hält sich zwar nie zurück mit bissigen Kommentaren, aber das Zubeißen überlässt sie gerne ihrem befellten Kompagnon. Aufopferungs- und bisweilen auch hingebungsvoll stehen den vier Agenten ihre engagierten, jedoch nicht minder durchgeknallten Assistenten zur Seite: Noémie, die nicht nur ein Faible für Schamanismus hat, sondern vor allem ihrem Chef Mathias mit Seele und manchmal auch Leib treu ergeben ist; dann noch der ambitionierte Hervé, der mit Verve und Esprit eilfertig durch die Agenturgänge huscht und zu guter Letzt Camille, die nach ihrem Outing als uneheliche Tochter von Mathias ziemlich in der Bredouille steckt und sich das Vertrauen ihrer Kollegen mühsam zurückgewinnen muss…

Nach dem unerwarteten Tod des Gründers Samuel steht die Agentur ASK vor dem Aus! Doch schließlich heißt es aufatmen, denn ein solventer Investor ist gefunden. Zum Lachen ist jedoch bald niemandem mehr zumute, denn schnell wird klar, dass der neue Hauptaktionär und despotische Geschäftsmann Hicham Janowski nicht gerade ein Teamplayer ist. Er manipuliert seine Agenten und wendet skrupellos unfaire Methoden an, um an die besten Talente der Filmbranche zu kommen. Insbesondere Fabrice Luchini, der Topstar der Konkurrenzagentur Star Media, soll für ASK mit allen Mitteln abgeworben werden. Gleichzeitig bemüht sich das Team um lukrative Verträge für ihre renommierten Kunden (unter anderem spielen Juliette Binoche, Isabelle Adjani und Christophe Lambert mit sichtlich großem Vergnügen ironische Karikaturen ihrer selbst), und auch privat ist das Leben der Agenten chaotischer denn je. Denn die Grenzen von Privat- zu Agenturleben sind fließend: So bleibt eine Ménage à trois nicht ganz ohne Folgen, denn die goldene Regel „Keine Klienten anbaggern!“ wird von Agenten und Belegschaft zwar noch einigermaßen eingehalten, der Grundsatz „Never f*** the company“ („Ne jamais b****r la compagnie“) scheint indes gänzlich unbekannt zu sein.

Der gar nicht immer so glamouröse Arbeitsalltag der Künstleragenten besteht aus knallharten Verhandlungen, seelsorgerischer Betreuung kapriziöser Künstler, kreativer Schadensbegrenzung kleiner und größerer Katastrophen, aber auch rauschenden Partys (nach denen vermutlich „Jean Gabin“, sehr zu seinem Bedauern, der einzige ohne Kater bleibt). Trotz aller überdrehter Figuren und teilweise grotesk anmutender Situationskomik wirkt Call My Agent! dennoch sehr authentisch. Regisseur Cédrich Klapisch meinte gar: „Wir mussten doch einiges ein kleines bisschen beschönigen – denn die Realität ist meistens noch viel krasser…“***

Die 3. Staffel von Call My Agent! wird übrigens aktuell in Paris mit Stars wie Jean Dujardin, Monica Bellucci und Isabelle Huppert inszeniert und verspricht, genau wie die Vorgängerstaffeln, ein überwältigender Erfolg zu werden… Bei uns läuft die 2. Staffel in deutscher Erstausstrahlung ab dem 09. Mai auf dem Sony Channel – passenderweise parallel zu den Filmfestspielen in Cannes 2018.

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Vierte Staffel von "Weissensee" erscheint im Mai 2018

Die Erfolgsserie rund um das Schicksal einer Familie im Zuge des Niedergangs der DDR und damit verbunden der Zeit der Wende geht in ihre lang erwartete vierte Runde. Die vierte Staffel umfasst die Episoden 19 bis 24 und spielt im Berlin nach der Wende. Man darf also einmal mehr sehr gespannt darauf sein, wie sich die Schicksale der einzelnen Familienmitglieder der Familie Kupfer weiter entwickeln und wann und in welcher Form ihnen immer wieder Schicksalsschläge widerfahren werden.

Und darum geht es in der vierten Staffel von „Weissensee“:
Berlin; 1990: Nach dem Zusammenbruch der DDR. Es geht auch bei Familie Kupfer um die Neupositionierung. So will der eine Sohn sein Stasi-Wissen zu Geld machen, während der andere um seine Firma und seine Mitarbeiter bangen muss. Vater Hans will sich währenddessen der Vergangenheit stellen und seine begangenen Taten offenlegen. Ganz im Gegensatz zu seiner Frau Marlene: Die sorgt sich um die finanzielle Absicherung der Familie und will SED-Vermögen mit Hilfe des ehemaligen Stasi-Generalleutnants Gaucke in Sicherheit bringen.

Episoden:
19 Alte Wunden
20 Geister
21 Der erste Stein
22 Blühendes Land
23 Geliehenes Glück
24 Am Ende des Tages

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Call My Agent! - Staffel 1

Amüsante Unterhaltung aus dem Filmgenre, gepaart mit dem typisch französischen Humor – so kann man die erste Staffel der „Call My Agent!“ Serie in einem Satz beschreiben. Alles dreht sich um eine Künstleragentur mit ihren unterschiedlichen Mitarbeitern und deren speziellen Besonderheiten. Nicht immer läuft alles so, wie sich das das Team der Agentur so vorstellt. Zudem gibt es dann noch interne Fehden und neben beruflichen Rivalitäten hat ein jedes Mitglied der Agentur dann auch private ein Leben, das man nicht unbedingt als normal oder alltäglich bezeichnen würde.
Die Serie lebt von der Kurzweiligkeit ihrer Episoden. Zudem konnten die Macher auch diverse Stars dafür gewinnen, sich selbst als Künstler zu spielen und sich im Sinne der Serie quasi von der Schauspielagentur betreuen und vermitteln zu lassen. Die Mischung aus bekannten Schauspielern und den Darstellern der Agenturmitarbeiter ist hervorragend. Die Unterschiedlichkeit der Charaktere macht den süffisanten Charme der sechs Episoden der ersten Staffel von „Call My Agent!“ aus. Die Produzenten schaffen es, stets das so typische, französische Flair zu vermitteln, die scheinbare Leichtigkeit des Seins, mit all ihren – für den einen oder anderen Charakter – unerwarteten Irrungen und Wirrungen.
Und so wird die liebevoll als „große Familie“ zu bezeichnende Agentur nicht selten auf unterschiedlichste Proben gestellt, die es zu meistern gilt. Natürlich stets im Sinne der zu betreuenden Schauspieler und ohne sich innerlich zu zerfleischen. Eine Aufgabe, die des Öfteren für den einen oder anderen Charakter eine immense Herausforderung zu sein scheint. Man darf auf den weiteren Fortgang dieser Serie gespannt sein.

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Springflut - Staffel 1

Eine Polizeianwärterin, ein ehemaliger Polizist, der mittlerweile als Obdachloser auf der Straße gestrandet ist und ein Fall, der bis weit in die Vergangenheit reicht und nur durch einen besonderen Zufall wieder in den Fokus gerät, bilden das Grundgerüst für die erste Staffel der neuen TV-Serie, die auf den Romanen des schwedischen Erfolgsautorenduos Cilla und Rolf Börjlind basiert.
Die Polizeianwärterin Olivia Rönning bekommt im Rahmen ihres Studiums über die Sommerferien einen Mord, der vor über 20 Jahren auf grausame Weise an einer Frau stattgefunden hat, zu untersuchen und eigene Ideen und Ansätze in diesem Fall herauszuarbeiten. Die Frau war damals am Strand einer Insel bestialisch ermordet worden, indem man sie bis zum Kopf im Sand vergraben hatte und sie danach durch eine eingetretene Springflut hat sterben lassen.
Schon kurze Zeit, nachdem die junge Frau sich in den Fall eingelesen hat, entdeckt sie immer mehr Verbindungen zu ihren Vater, der damals - ebenfalls als Polizist - an den Ermittlungen nach den Tätern beteiligt gewesen aber mittlerweile verstorben ist. Er hatte seinerzeit mit einem Kollegen zusammengearbeitet und diesen Kollegen macht Olivia Rönning ausfindig, um gemeinsam mit ihm die Ermittlungen in dieser Sache wieder aufzunehmen. Doch Tom Stilton, der alte Kollege ist aufgrund diverser Schicksale mittlerweile auf der Straße gelandet und verspürt anfangs sehr wenig Motivation, Olivia Rönning zu helfen. Doch aufgrund bestimmter Begebenheiten ändert sich dies mit der Zeit und plötzlich geraten viele Personen wieder in den Fokus der anfangs noch inoffiziell aufgenommenen neuen Untersuchungen, die aufgrund der vergangenen Zeit nicht mehr damit rechneten, dass dieser bislang ungeklärte Fall noch einmal wieder aufgenommen werden würde.
Neben dem Hauptfall gibt es in Bezug auf die Schicksale von den beiden Hauptcharakteren noch parallele Ereignisketten, die zum einen im Laufe der Staffel mit aufgelöst werden und zum anderen die Hauptfiguren der Serie, Olivia Rönning und Tom Stilton, mit Leben füllen. Man bekommt als Zuschauer einen guten Einblick in die Charaktere und deren Schicksale. Darüber hinaus werden auch für die weiteren Staffeln wichtigen Charaktere bei dieser Auftaktstaffel mit eingeführt, so dass der Zuschauer schon nach der Hälfte der erste Staffel eine gute Affinität zu den einzelnen Charakteren aufgebaut hat.
Der Hauptfall als solches ist sehr spannend und auch die beiden Nebenplots stehen diesem in punkto Spannung in Nichts nach. Das gesamte Geschehen kann aufgrund seines Ausmaßes nicht in einer Rezension erfasst werden, dazu ist es zu komplex. Über rund siebeneinhalb Stunden hinweg schafft es das Produktionsteam dieser Länder übergreifenden Ko-Produktion, die Spannungskurze nach einer ersten Einführung in das Geschehen und die beteiligten Charaktere sehr hoch zu halten. Und die Auflösungen halten zum Schluss noch die eine oder andere Überraschung für den Zuschauer bereit.
In klaren Farben und gestochen scharfen Bildern bindet die Blu-ray den Krimi-Fan an diese erste Staffel und auch nachdem der letzte Abspann gelaufen ist, muss der Zuschauer noch sitzenbleiben und das, was er gerade bis eben gesehen hat, inhaltlich verdauen. Cilla und Rolf Börjlind haben nicht nur den Roman sondern auch das Drehbuch zur Verfilmung geschrieben. Und so verwundert es nicht, dass die Verfilmung hervorragend dicht an der Buchvorlage ist. Leider gibt es bei dieser Blu-ray Veröffentlichung kein weiteres Bonusmaterial. Hier wären Interviews mit den Autoren und auch den Schauspielern aufgrund der vielen sehr außergewöhnlich umzusetzenden speziellen Charaktere wünschenswert gewesen. Aber losgelöst davon kann man nur hoffen, dass die Verfilmung des zweiten Rönning / Stilton Romans "Die dritte Stimme" nicht lange auf sich warten lassen wird.

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